Sitze neben dem Abgrund.
Schmerzhafte Echos eines Wasserfalls,
die ich nicht aufhalten kann.
Plötzlich ein Geysir,
der mir das Gesicht abbrennt.
Ich erkalte.
Tropfen perlen an mir ab.
Bitte atme.
Was würde ich geben,
um dir den Nebel zu nehmen?
Ein Leuchtturm will ich sein,
doch das Glühen der Birne ist ausgebrannt —
übrig bleibt eine Hülle aus Glas.
Egal wie hell das Leuchten,
das Licht erreicht dich nicht.
Es verjagt deine Geister nicht,
vor denen ich mich so fürchte, sie jemals selbst zu sehen.
Deine Düsterheit entspringt dir nicht —
du, die Quelle meines Lebens.
Schreiende Flüche schmettern
in Frequenzen, die das Glas zerbrechen.
Im Knochenmark bebt,
was meine Ohren zerfetzt.
Sekündlich wechselt
Süßwasser zu Schlacke.
Ich trinke nicht.
Ordnung in die Fragmente zu fügen,
richtet noch mehr Unheil an.
Für Ohnmacht mangelt es an Kraft.
Betäube das Fühlen der Wassertemperatur,
um durch die Flut voranzukommen.
Wasser gebärt Leben,
doch unangekündigte Unwetter sind gefährlich.
Nun entfernst du dich nach Übersee
auf ungewisse Zeit.
Zurück bleibt der Schmerz — auf beiden Seiten.
Am Hafen sehne ich die Ruhe,
die das Glitzern des Grundes freilegt.
Die Wärme deines wahren Wesens
bleibt für immer in meinem Bild von dir —
auch wenn ich dich täglich neu verlier.